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Gastronomie braucht faire Bedingungen

25.03.2025
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„Eine starke Gastronomie ist unverzichtbar für den Tourismus in Brandenburg. Sie ist Treffpunkt, Arbeitgeber, Identitätsstifter – und sie braucht endlich wieder verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Daniel Keller heute anlässlich der morgigen Debatte im Landtag über die Mehrwertbesteuerung von Speisen und Getränken.

Gastronomie
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Tim Douglas

Brandenburg setzt sich für reduzierte Mehrwertsteuer ein

Die Landesregierung unterstützt den gemeinsamen Antrag der Fraktionen von SPD und BSW, mit dem eine Rückkehr zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen gefordert wird.

„Viele Gastronomiebetriebe kämpfen nach wie vor mit den Folgen der Pandemie, steigenden Preisen für Energie und Lebensmittel sowie der Rückkehr zum regulären Steuersatz von 19 Prozent“, so der Minister. Die realen Umsätze der Branche liegen noch immer deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. „Wir dürfen diese Entwicklung nicht länger ignorieren – sonst verlieren wir in Brandenburg nicht nur die Betriebe, sondern auch an touristischer Infrastruktur und unsere Attraktivität als Reiseziel.“

Zudem spricht sich das Land Brandenburg dafür aus, auch Getränke in die geplante Mehrwertsteuersenkung einzubeziehen. „Eine einheitliche Lösung bei der Besteuerung bedeutet nicht nur mehr Gerechtigkeit, sondern vor allem weniger Bürokratie für die Betriebe“, betonte der Minister. „Wer heute Gastronomie betreibt, braucht mehr Zeit für Gäste und weniger Aufwand in der Buchhaltung.“

Brandenburgs Tourismus befindet sich aktuell wieder im Aufschwung – mit mehr Übernachtungen und Gästen als vor der Pandemie. Um diesen positiven Trend zu verstetigen, bedarf es auch einer Stärkung der Gastronomie.

Unser Tourismus funktioniert nur im Paket – mit attraktiver Unterkunft, guter Anbindung, spannenden Angeboten und einem lebendigen gastronomischen Umfeld. Deshalb setzen wir uns beim Bund mit Nachdruck für die Entlastung dieser wichtigen Branche ein.

Minister Daniel Keller

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz des Landes Brandenburg