Barrierefreiheit

Lausitzer Seenland als barrierefreie Reiseregion ausgezeichnet

18.09.2026
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Das Lausitzer Seenland hat die Gesamtzertifizierung nach „Reisen für Alle“ gefeiert. Rund 50 Akteure aus Tourismus, Politik und Wirtschaft kamen zu einem Netzwerktreffen in der Energiefabrik Knappenrode zusammen.

Das Lausitzer Seenland ist als barrierefreie Reiseregion nach dem bundesweiten Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ ausgezeichnet worden. Die Gesamtzertifizierung wurde im März 2026 vergeben. Bei einem Netzwerktreffen am 17. September in der Energiefabrik Knappenrode würdigten rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Politik und Wirtschaft den gemeinsamen Weg der Region.

„Barrierefreiheit ist ein Qualitätsmerkmal und zugleich ein wichtiger Baustein für einen Tourismus, von dem möglichst viele Menschen profitieren können. Mit der Zertifizierung als barrierefreie Reiseregion haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht.", sagte Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V.
„Jetzt gilt es, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen und Barrierefreiheit dauerhaft in der touristischen Entwicklung des Lausitzer Seenlandes zu verankern“, so Winkler.

Zahlreiche touristische Anbieter haben ihre Angebote im Rahmen von „Reisen für Alle“ prüfen und zertifizieren lassen. Dazu gehören Hotels, Campingplätze, Ferienwohnungen, Gastronomiebetriebe und Freizeiteinrichtungen. Auch Wege und weitere touristische Angebote wurden auf ihre Barrierefreiheit geprüft.

Gruppenfoto Teilnehmende Netzwerktreffen barrierefrei Lausitzer Seenland

Gemeinsam für mehr Barrierefreiheit im Tourismus: Die Akteure des Netzwerks „Barrierefrei im Lausitzer Seenland“ kamen beim Netzwerktreffen in der Energiefabrik Knappenrode zusammen, um die Gesamtzertifizierung des Lausitzer Seenlandes als barrierefreie Reiseregion nach „Reisen für Alle“ zu feiern und den weiteren gemeinsamen Weg zu gestalten.

Quelle:

Lausitzer Seenland

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Länderübergreifende Zusammenarbeit

Das Lausitzer Seenland verbindet touristische Angebote in Brandenburg und Sachsen. Die beiden Landesmarketingorganisationen waren beim Netzwerktreffen vertreten. Veronika Hiebl, Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, und Christian Woronka, Geschäftsführer der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, betonten die Bedeutung der länderübergreifenden Zusammenarbeit für die weitere Entwicklung des barrierefreien Tourismus.

„Barrierefreies Reisen wird im Lausitzer Seenland länderübergreifend gedacht und umgesetzt“, sagte Christian Woronka. Die Zertifizierung sei ein weiterer Schritt, die Region als Destination zu positionieren, in der Menschen selbstbestimmt, komfortabel und möglichst unabhängig unterwegs sein können.

Im Mittelpunkt des Treffens standen fachliche Impulse, Praxisbeispiele und der Austausch zwischen den beteiligten Akteuren. Susanne Traut von der Bayern Tourist GmbH informierte über barrierefreies Reisen. Die Bayern Tourist GmbH ist die zentrale Koordinierungs-, Prüf- und Servicestelle des Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“. Ein aufgezeichnetes Grußwort kam von Olaf Schlieper von der Deutschen Zentrale für Tourismus.

Zertifizierung als gemeinsamer Auftrag

Bei der Veranstaltung wurden zertifizierte Betriebe und Angebote vorgestellt und die Urkunden feierlich übergeben. Damit wurde das Engagement der touristischen Akteure gewürdigt, die mit ihren geprüften Angeboten zu mehr Barrierefreiheit und Qualität in der Reiseregion beitragen.

Die Zertifizierung versteht das Netzwerk nicht als Abschluss. „Nur wenn touristische Anbieter, Verbände, Kommunen und weitere Partner zusammenarbeiten, können aus geprüften Einzelangeboten attraktive und verlässliche Reiseerlebnisse für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen entstehen“, betonte Therés Wurzler, Projektkoordinatorin des Netzwerks Barrierefrei im Lausitzer Seenland.

Eine Ausstellung der Lausitzer Werkstätten gGmbH und ein mobiler Escape Room des Lausitzer Perspektiven e.V. ermöglichten den Teilnehmenden, unterschiedliche Perspektiven auf Barrieren und Teilhabe kennenzulernen. Eine Führung durch die Energiefabrik Knappenrode bildete den Abschluss des Treffens.