Klimaschutz wirksam gestalten: Praxiswissen für Tourismusbetriebe
Wie können touristische Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen reduzieren und Klimaschutz dauerhaft im Betriebsalltag verankern? Ein neuer Praxisleitfaden und eine begleitende Webinarreihe werden Betriebe in Brandenburg künftig dabei unterstützen, ihre Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Brandenburgs Tourismus lebt von seinen Wasser-, Natur- und Kulturlandschaften. Gleichzeitig entstehen in der Branche Treibhausgasemissionen, etwa durch den Energie- und Ressourcenverbrauch, Gebäude, Mobilität, Beschaffung und gastronomische Angebote. Betrieblicher Klimaschutz wird deshalb zunehmend zu einer wichtigen Management- und Zukunftsaufgabe.
Orientierung und praktische Arbeitshilfen
Der neue Leitfaden wird die Grundlagen des betrieblichen Klimaschutzmanagements verständlich und praxisnah aufbereiten. Dazu gehören typische Emissionsquellen touristischer Unternehmen, die Grundlagen der Treibhausgasbilanzierung und der Aufbau eines betrieblichen Klimaschutzprozesses sowie entsprechende Maßnahmen zur Reduktion von Emissionen gekennzeichnet nach Priorität und Aufwand. Ein praxisnaher Check zur Treibhausgasbilanzierung wird Betrieben helfen, ihren aktuellen Stand zu ermitteln. Eine Übersicht mit umfangreichen Klimaschutzmaßnahmen wird erste Impulse setzen, um geeignete nächste Schritte abzuleiten.
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ist eine der Möglichkeiten zum Klimaschutz
Pixabay
Solarimo
Das Angebot knüpft an die bisherigen Arbeiten zur Klimafolgenanpassung im brandenburgischen Tourismus an. Während diese den Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels in den Mittelpunkt stellen, richtet sich der neue Leitfaden auf die aktive Reduktion von Treibhausgasemissionen.
Der fertige Leitfaden wird Anfang 2027 hier veröffentlicht.
Drei Webinare für die betriebliche Praxis
Im November 2026 und Januar 2027 werden drei Webinare ausgewählte Handlungsfelder vertiefen. Fachwissen, Praxisbeispiele, Austausch und die Übertragung auf den eigenen Betrieb stehen dabei im Mittelpunkt.