Anpassungsmaßnahmen des Schloss Rheinsberg
Das Schloss Rheinsberg, ein bedeutendes Kulturerbe in Brandenburg, begegnet den Herausforderungen des Klimawandels mit gezielten Anpassungsstrategien. Trotz denkmalpflegerischer Anforderungen setzt die Schlossverwaltung auf moderne und gleichzeitig sensible Lösungen.
Ausgangslage
Steigende Temperaturen, Trockenperioden und zunehmende Hitzebelastungen wirken sich nicht nur auf das historische Bauwerk und seine Gärten aus, sondern auch auf die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden. Der Schutz des Schlosses als Kulturgut erfordert innovative, dabei aber denkmalverträgliche Maßnahmen.
Zielsetzung
Ziel ist es, das Schlossensemble klimaresilient aufzustellen, sowohl durch technische als auch organisatorische Anpassungen.
Schloss Rheinsberg
SPSG
Leo Seidel
Maßnahmen
- Trinkwasserversorgung für Mitarbeitende: In heißen Sommermonaten erhalten Gärtnerinnen und Gärtner und Schlossaufsichten regelmäßige Wasserversorgung.
- Trinkwasserversorgung für Gäste: Von April bis Oktober kann sich das Publikum an einem frei verfügbaren Trinkwasserspender im Dritten Ort bedienen.
- Eigene Baumschule: Aufbau einer standortangepassten Baumschule zur langfristigen klimaresilienten Pflege der Parkanlagen.
- Beschattung der Innenräume: Einsatz von Verosol-Beschattungssystemen an den Fenstern. Diese sind denkmalgerecht und wirksam gegen Überhitzung im Inneren.
Damit verdeutlicht das Schloss Rheinsberg, dass sich Denkmalschutz und Klimaanpassung miteinander verbinden lassen.
Zur klimaangepassten Umgestaltung stehen dem Schloss Rheinsberg dank EU-Förderung 542.000 Euro zur Verfügung. Diese werden beispielsweise in die Baumschule investiert.
Kontakt
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Dana Kresse
schloss-rheinsberg@spsg.de