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Kooperation von TMB und Kulturland Brandenburg setzt neue Impulse

27.04.2026
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Kulturland Brandenburg – ein Bereich der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH - und die TMB Tourismus Marketing Brandenburg GmbH richten ihre Zusammenarbeit in den Jahren 2026 und 2027 an einem gemeinsamen Leitgedanken aus.

Die Kooperation macht Brandenburg als vielfältige, inspirierende Kulturlandschaft und Urlaubsdestination sichtbar und bündelt die kreativen Impulse von Kulturakteurinnen und Kulturakteuren mit den touristischen Angeboten im Land. Sie setzt einen besonderen Fokus auf die Frei- und Möglichkeitsräume Brandenburgs und macht das Land als Region für überraschende Perspektiven, gemeinschaftliche Erlebnisse und neue Ideen erfahrbar.

Kampage "Unterwegs zu neuen Ideen" Hausboot ankert am See
Quelle:

TMB Tourismus-Marketing Brandenburg

Christopher Conrady

Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg zur Bedeutung von Frei- und Möglichkeitsräumen: „Das diesjährige Kulturland-Motto ‚Von hier aus Zukunft‘ bringt es auf den Punkt: Zukunft entsteht nicht im Abstrakten, sondern konkret – in unseren Städten und Dörfern, auf ehemaligen Industriearealen und alten Militärflächen, in Ateliers, Theatern, Vereinen und Initiativen. Brandenburg ist voll von solchen Orten des Wandels. Und unsere Transformationsgeschichte seit 1990 hat etwas hervorgebracht, das wir heute wieder mehr denn je brauchen: eine aktive Zivilgesellschaft, die Veränderungen gestaltet. Denn die Realität, in der wir uns bewegen, ist schwierig: Krisen überlagern sich, Nachrichten verunsichern, die Wirtschaft schwächelt. Damit wachsen die Erwartungen an die Kultur und ihre Fähigkeit, Räume offenzuhalten: Möglichkeitsräume, Diskussionsräume, Vorstellungsräume. Die Themenjahre von Kulturland Brandenburg schaffen genau das: Sie stärken Strukturen in der Fläche, machen Potenziale sichtbar, schaffen Erlebnisse und, fast noch wichtiger, bringen Menschen zusammen, die sich sonst nicht begegnen würden – Zukunft ‚Made in Brandenburg‘ eben.“

Gemeinsame Maßnahmen

Im Zuge der Kooperation werden 2026/2027 verschiedene Maßnahmen umgesetzt, mit denen insbesondere die Potentiale ländlicher Räume gehoben und relevante Zielgruppen angesprochen werden. Kommunikative Synergien, die sich durch die Zusammenarbeit ergeben, steigern die Sichtbarkeit eines facettenreichen Brandenburgs. Den Auftakt bildet die gemeinsame Pressekonferenz im Brandenburg Museum in Potsdam. Ab Mai startet die Kommunikation mit Online-Kampagnen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Promotions. Eine Unterseite auf reiseland-brandenburg.de verknüpft die Projekte des Kulturland-Themenjahres mit passenden touristischen Angeboten. Zudem sind alle dazugehörigen Veranstaltungen in der größten Veranstaltungsdatenbank des Landes auf dem Portal der TMB abrufbar.

Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg: „Die Tourismusbilanz von 14,4 Millionen Übernachtungen im Jahr 2025 und das Wachstum in der Nebensaison sind erfreuliche Erfolge. Ein funktionierender Ganzjahrestourismus stärkt unsere Betriebe, sichert Arbeitsplätze und bietet Planungssicherheit. Brandenburg hat sich als beliebtes Reiseland etabliert, aber dieser Erfolg ist kein Selbstläufer. Deshalb bündeln TMB und Kulturland Brandenburg ihre Kommunikation und erzählen eine gemeinsame Geschichte, die Brandenburg als innovative und überraschende Destination positioniert. So werden Synergien genutzt, um Tourismus in Brandenburg weiterhin attraktiv zu halten und auszubauen.“

Ausgangspunkt für die gemeinsame Arbeit der Kooperationspartner sind die eigenen Themenschwerpunkte für 2026 und 2027:

Von hier aus Zukunft – Kulturland Brandenburg 2026/2027

Unter dem Motto „Von hier aus Zukunft“ wird Brandenburg 2026/2027 als Möglichkeitsraum für gesellschaftliche Mitgestaltung verstanden. Künstlerinnen und Künstler, Kulturakteurinnen und Kulturakteure sowie zivilgesellschaftliche Initiativen machen diesen Raum durch ihre kreative Arbeit sichtbar und laden dazu ein, Leerstellen, Zwischenräume und Umbruchsorte als Potenziale zu begreifen. Inmitten der wechselvollen Landschaft aus dörflichen Strukturen und urbanen Zentren entstehen Orte, an denen Neues erprobt, Bestehendes neu gedacht und Zukunft aus dem Hier und Jetzt heraus gestaltet wird – lokal, nachhaltig und demokratisch.

Volker-Gerd Westphal, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, dazu: „Brandenburg denkt Zukunft in seinen Städten und gemeinsamen Räumen ganzheitlich. Kultur ist ein Teil der Entwicklung und nicht nur Beiwerk. Sie wirkt als Impulsgeber, kann dazu beitragen, Leerstände zu beseitigen und kreativ zu füllen, sie stärkt Teilhabe und schafft Perspektiven für lebenswerte Innenstädte. Kurz: Kultur gestaltet Stadtentwicklung.“

Kulturland Brandenburg fördert 2026 insgesamt 28 Projekte – vier zweijährige und 24 einjährige – die an mehr als 35 Orten in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Polen stattfinden. Durch die Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur, das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, die sich 2026 auf mehr als 435.000 Euro beläuft, können so mehr als 200 Veranstaltungen in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten Brandenburgs umgesetzt werden.

Ludger Weskamp, Geschäftsführender Präsident des ostdeutschen Sparkassenverbands, betonte: „Kulturland Brandenburg zeigt, wie Kulturförderung nachhaltig wirken kann. So strahlt sie über einzelne Projekte hinaus und leistet ihren Beitrag zur Identität und Attraktivität des gesamten Landes. Wir freuen uns, Teil dieser Förderstruktur zu sein. Brandenburg ist ein vielfältiges, lebendiges und zukunftsorientiertes Kulturland. Um diese Entwicklung weiter zu stärken, sind die brandenburgischen Sparkassen auch für die kommenden zwei Jahre an der Seite von Kulturland Brandenburg.“

Urlaub in Brandenburg – Unterwegs zu neuen Ideen 

Mit der Kampagne „Unterwegs zu neuen Ideen“ lädt die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH ab Mai dazu ein, Brandenburg als Ort für kreativen Freiraum, Entschleunigung und aktives Gestalten zu entdecken. Im Mittelpunkt stehen Kultur an besonderen Orten, kreative Mitmachangebote, inspirierende Begegnungen, außergewöhnliche Unterkünfte und Regionen im Wandel. Für 2026 und 2027 setzt die TMB damit einen neuen inhaltlichen Akzent und positioniert Brandenburg als Reiseziel, das Auszeiten vom Alltag, authentische Begegnungen und kreative Entfaltung ermöglicht. Die Kampagne greift zentrale Reisetrends auf und stärkt das touristische Profil des Landes. Ausgespielt wird sie ganzjährig über digitale Kanäle, thematische Landingpages, Advertorials sowie Presse- und Influencer-Maßnahmen.