Nachhaltigkeit

Extremwetter sicher begegnen: Praktische Ansätze für Touristiker

30.06.2026
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Mit der Zunahme von Extremwetterereignissen steigt auch die Dringlichkeit für Brandenburgs Tourismusbranche, sich zu wappnen. Proaktives Handeln schützt Gäste und Mitarbeitende und erhält die Qualität touristischer Angebote.

Herausforderungen durch Extremwetterereignisse

Starkregen, Stürme und Gewitter können die Infrastruktur beschädigen, das Gästeerlebnis beeinträchtigen und sogar die Sicherheit von Gästen und Mitarbeitenden gefährden. Mit praktischen Anpassungsmaßnahmen lässt sich diesen Herausforderungen begegnen.

Starkregen führt zu erhöhten Risiken für Überflutungen. Die Menge und Intensität der Niederschläge können schnell die Kapazitäten der bestehenden Entwässerungssysteme überschreiten, was die Erreichbarkeit von touristischen Einrichtungen und Attraktionen einschränkt und deren Sicherheit gefährdet.

Wasser steht nach einem Unwetter auf einem Radweg

Wasser steht nach einem Unwetter auf einem Radweg

Quelle:

Bild von Hans auf Pixabay

Praktische Anpassungsmaßnahmen für die Tourismusbranche

  1. Robuste Infrastruktur aufbauen
    Um Schäden durch Starkregen abzumildern, sind optimierte Entwässerungssysteme sowie bauliche Anpassungen notwendig. Der Einsatz von durchlässigen Bodenbelägen und der Rückbau versiegelter Flächen kann die Folgen von Überflutungen verringern und den Abfluss von Regenwasser erleichtern.
  2. Wetterfeste Sicherheitsvorkehrungen
    Besonders im Falle von Stürmen und Gewittern sollten sichere Schutzräume bereitgestellt werden. Dazu gehören auch Blitzableiter und windresistente Strukturen.
  3. Frühwarnsysteme implementieren
    Der Einsatz digitaler Technologien zur frühzeitigen Erkennung von Wetterveränderungen ermöglicht es Tourismusbetrieben, rechtzeitig auf extreme Bedingungen zu reagieren. Die Integration von Wetter-Apps und Kooperationen mit lokalen Wetterdiensten erhöhen die Sicherheit und erlauben eine proaktive Kommunikation mit den Gästen.
  4. Wassermanagement verbessern
    Eine effiziente Nutzung von Regenwasser kann dabei helfen, die Auswirkungen von Starkregen zu verringern. Dies beinhaltet auch die Integration von Systemen zur Regenwasserrückhaltung und -nutzung, um Überschwemmungen vorzubeugen und die Abhängigkeit von externen Wasserquellen zu verringern.
  5. Notfallpläne und Mitarbeiterschulungen
    Die Entwicklung umfassender Notfallpläne, gepaart mit regelmäßigen Schulungen der Mitarbeitenden, sorgt dafür, dass alle Beteiligten im Falle eines Extremwetters wissen, wie sie reagieren müssen. Dies erhöht die Sicherheit für Gäste und Personal sowie die Effizienz im Krisenfall.

Die Implementierung wirksamer Anpassungsmaßnahmen kann dazu beitragen, die Attraktivität der Destination zu bewahren und Gästen ein sicheres Erlebnis zu bieten. 

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