ADFC-Fahrradklima-Test: Kinder und Jugendliche im Fokus
Ab 1. September startet mit dem ADFC-Fahrradklima-Test die größte Befragung von Radfahrerinnen und Radfahrern in Deutschland. Radwege zu schmal? Kreuzungen zu unübersichtlich? Oder läuft es schon rund? ADFC Brandenburg ruft dazu auf, die Radfahrbedingungen im Land Brandenburg zu bewerten. Die Umfrage rückt erstmals die Perspektive von Kindern und Jugendlichen auf das Radfahren in den Vordergrund.
Vom 1. September bis zum 30. November 2026 können Menschen in ganz Deutschland an der Befragung des ADFC-Fahrradklima-Tests (FKT) zur Fahrradfreundlichkeit ihrer Städte und Gemeinden teilnehmen. Wie viel wird vor Ort fürs Radfahren getan? Was hat sich in den letzten Jahren verbessert? Sind die Radwege in einem guten Zustand? Kurz: Macht Radfahren Spaß oder bedeutet es Stress? Mit ihrer Teilnahme geben Radfahrerinnen und Radfahrer den politisch Verantwortlichen für ihre jeweilige Stadt oder Kommune eine direkte Rückmeldung dazu, wie gut das Radfahren vor Ort funktioniert. Am letzten ADFC-Fahrradklima-Test 2024 haben deutschlandweit circa 213.000 Menschen teilgenommen – in Brandenburg waren es 3.800 Menschen.
ADFC Brandenburg e.V.
Kinder und Jugendliche im Fokus
Der ADFC-Fahrradklima-Test findet in diesem Jahr zum zwölften Mal statt. Erstmals stehen Kinder und Jugendliche mit einer eigenen Umfrage im Fokus. Es geht um ihre Radfahrgewohnheiten und was sie brauchen, um gut und sicher Rad zu fahren. Insgesamt besteht der ADFC-Fahrradklima-Test aus drei Befragungen: für Erwachsene, für Kinder und Jugendliche sowie für Kommunen.
ADFC Brandenburg e.V.
Einschätzungen des ADFC Brandenburg
„Wir freuen uns, wenn wieder zahlreiche Brandenburger sich am Fahrradklimatest beteiligen. Besonders wertvoll ist, wenn Kinder und Jugendliche ihre Einschätzung einbringen: wo fehlen sichere Schulwege insbesondere im ländlichen Raum? Wo
brauchen bessere Verbindungen zwischen Dörfern und Städten? Bedeutet Fahrradfahren für mich Spaß und Freude, oder bereitet es mir vor allem Stress?“, fasst Frank Hübschmann , stellvertretender Landesvorsitzender des ADFC Brandenburg ,
zusammen. „Mit den Ergebnissen des Fahrradklimatestes können wir als ADFC auf Kommunal - und Landespolitik zugehen. Um Bürgerinnen und Bürger im Land mitzunehmen, müssen ihre Einschätzungen zu regionalen Anliegen berücksichtigt werden. Die Stärkung des Radverkehrs im ländlichen Raum bildet einen Grundstein für Teilhabe, Gesundheit und Klimaschutz“.