Nachhaltigkeit

Woche 5: Gastgewerbe

25.02.2026
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Wie Sie Ihren Hotel- und Gastronomiebetrieb klimafit machen – praktische Tipps für Gebäude, Räume & Außenanlagen

Liebe Gastgeberinnen und Gastgeber,

immer deutlicher zeigt sich, wie verletzlich Hotels und Gastronomiebetriebe gegenüber den Folgen des Klimawandels geworden sind. Hitze, Starkregen und Trockenperioden belasten nicht nur Gäste und Mitarbeitende, sondern auch Gebäude, Technik, Außenflächen und Versorgungsstrukturen. Wer jetzt handelt, kann Risiken deutlich reduzieren, die Aufenthaltsqualität steigern und langfristig Kosten sparen.

Bis 2050 wird sich die Zahl der Hitzetage über 30 °C auch in Brandenburg stark erhöhen; gleichzeitig werden Starkregenereignisse intensiver und schwerer vorhersehbar. Für das Gastgewerbe bedeutet das: Zimmer, Gasträume, Küchen, Technikräume und Außenbereiche müssen auf deutlich stärkere Belastungen vorbereitet werden.

Unsere neue Lerneinheit zeigt Ihnen praxisnah, wie Sie Ihren Betrieb klimafit machen – von hitzeresilienten Gebäuden über sparsames Wassermanagement bis hin zu robusten Außenbereichen.

Lernvideo: Klimaanpassung der Infrastruktur im Gastgewerbe

Lernvideo: Klimaanpassung der Infrastruktur im Gastgewerbe

Wie Sie Ihren Hotel- und Gastronomiebetrieb klimafit machen

Unsere Lerneinheit zeigt Ihnen praxisnah, wie Sie Ihren Betrieb klimafit machen – von hitzeresilienten Gebäuden über sparsames Wassermanagement bis hin zu robusten Außenbereichen. 

Reflexion: Wo steht Ihr Betrieb?

Wo steht Ihr Betrieb?

Denken Sie kurz zurück:

  • Wie stark heizen sich Gästezimmer, Gasträume oder Küchen im Sommer auf?
  • Wurden Eingangsbereiche, Terrassen oder Kellerräume bereits durch Starkregen beeinträchtigt?
  • Gab es in Trockenperioden erhöhte Wasserverbräuche oder Engpässe in Bewässerung und Technik?

 

Drei zentrale Handlungsfelder

1. Hitzeschutz für Gebäude & Innenräume

Steigende Temperaturen setzen vor allem Gästezimmer, Küchenbereiche, Veranstaltungsräume und Gasträume unter Druck. Ohne gute Dämmung, Beschattung oder Lüftung erreichen Innenräume im Sommer schnell kritische Werte – belastend für Gäste, Mitarbeitende und technische Anlagen.

Helle Fassaden, Markisen, Sonnensegel, Dach- oder Fassadenbegrünung und automatische Verschattungssysteme reduzieren die Aufheizung deutlich. Ergänzend sorgen Querlüftung, kontrollierte Lüftungssysteme oder Ventilatoren für ein stabileres Raumklima.

2. Wassermanagement & Ressourcensteuerung

Küchen, Reinigungsbereiche, Sanitäranlagen und Außenflächen zählen zu den wasserintensivsten Bereichen eines Betriebs. Längere Trockenperioden erhöhen die Bedeutung effizienter Systeme.

Wasserspararmaturen, Durchflussbegrenzer und sensorgesteuerte Technik reduzieren den Verbrauch spürbar. Wo möglich, kann Regen- oder Grauwasser für WC-Spülung oder Bewässerung genutzt werden.

Angepasste Bewässerungszeiten und sparsame Tropfbewässerung stabilisieren Außenbereiche selbst bei Knappheit.

Infografik: Vegetation Gastgewerbe
Good Practice
Selbst-Check

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Wenn Sie herausfinden möchten, wie gut Ihr Betrieb bereits vorbereitet ist, nutzen Sie unseren Selbst-Check zur Klimaanpassung.

Chatbot KLARA

Chatbot KLARA: Antworten zur Klimaanpassung

Außerdem steht Ihnen unser Chatbot KLARA als Ratgeber zur Klimaanpassung rund um die Uhr zur Seite: Er beantwortet Ihre Fragen, hilft bei der Einordnung der Inhalte und führt Sie direkt zu den passenden Tipps.

Nächste Schritte

Ausblick

Nächste Woche widmen wir uns einem Thema, das im Ernstfall entscheidend ist: Krisenkommunikation im Gastgewerbe – wie Sie Gäste und Mitarbeitende bei Extremwetter richtig informieren und schützen.

Bleiben Sie dran!