Kulturpolitische Konferenz 2025
Unter dem Motto „Kultur und Tourismus – eine erfolgreiche Allianz?!“ kamen 150 Teilnehmende aus Kultur und Tourismus am 05. Dezember 2025 im Ofenmuseum Velten zusammen. Eingeladen hatte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK). Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH war Partner der mittlerweile zehnten Kulturkonferenz.
Ein Rückblick
Die Konferenz bot Fachimpulse, Podiumsdiskussionen sowie Workshops zu erfolgreicher kulturtouristischer Zusammenarbeit, Inklusion, digitaler Sichtbarkeit und Potenzialen einer stärkeren Verbindung von Kultur- und Naturangeboten.
Stefan Escher | Beste Gesellschaft.
Grußworte und Impulse
Kulturministerin Dr. Manja Schüle eröffnete die Konferenz mit einem Grußwort, das sowohl eine Würdigung der bisherigen Zusammenarbeit im kulturtouristischen Bereich als auch einen Appell zur Intensivierung derselben umfasste.
"Fast jeder zweite Brandenburg-Besucher kommt explizit wegen der kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten zu uns. Damit ist Kultur längst zu einem harten Standortfaktor für unser Land geworden: Sie schafft Arbeitsplätze, generiert Steuereinnahmen und treibt die wirtschaftliche Entwicklung voran."
Als Erfolgsfaktoren für diesen positiven Beitrag durch den brandenburgischen Kulturtourismus nannte die Ministerin Profilbildung, strategische Kooperationen zwischen Kulturakteuren und Touristiker*innen sowie stärkere digitale Sichtbarkeit.
Stefan Escher | Beste Gesellschaft.
“Ohne Velten hätten die Berliner gefroren.”
Mit diesem charmanten Einstieg begrüßte Nicole Seydewitz, Leiterin des Ofen- und Keramikmuseums Velten die Teilnehmenden in ihrem Haus. Mit einem historischen Abriss der Entwicklung des Museumsstandorts Velten machte Seydewitz deutlich, wie eng die Identität des Hauses mit der Handwerks- und Industriegeschichte der Region verbunden ist.
Stefan Escher | Beste Gesellschaft.
TMB-Geschäftsführer Christian Woronka präsentierte in seinem Impuls den Kulturtourismus als wichtigen Bestandteil des Tourismus in Brandenburg und verdeutlichte anhand von Marktforschungsdaten dessen Bedeutung für Wertschöpfung, Beschäftigung und Lebensqualität. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Präsentation lag auf der Sichtbarkeit von Kultur. Durch gezielte analoge und digitale Kommunikation, Kampagnen, das Contentnetzwerk sowie eine intensive Kooperation können Kulturangebote besser präsentiert und neue Zielgruppen erreicht werden.
Stefan Escher | Beste Gesellschaft.
Folgende Handlungsimpulse für eine gemeinsame Zusammenarbeit wurden herausgestellt:
- Einheimische stärker ansprechen
- Weiterentwicklung von kombinierten Kultur- und Naturangeboten
- Partizipative & inklusive Angebote schaffen
- Transformationsprozesse kreativ und positiv vermitteln
- Brandenburg als weltoffenes, tolerantes Land präsentieren
- Sichtbarkeit steigern
- Vernetzung stärken
- Datenlage durch Besuchermonitoring verbessern
Als externe Impulsgeberin stellte Felicitas Remmert, Geschäftsstellenleiterin des Netzwerks Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt e. V., ihre Arbeit für ein Paradebeispiel gewinnbringender kulturtouristischer Kooperation vor. Sie skizzierte Entstehung und Zweck der Initiative und hob die denkmalpflegerische und touristische Verzahnung hervor. Die 50 Parks des Netzwerks besuchen rund 2 Millionen Gäste und es finden über 500 Veranstaltungen jährlich statt.
Stefan Escher | Beste Gesellschaft.
Dass Denkmalpflege und Tourismus bei den „Gartenträumen“ erfolgreich verknüpft werden, erklärte Remmert auch mit dem Vorhandensein fundamentaler Grundbedingungen erfolgreicher Kooperationsarbeit: vorhandener politischer Wille, professionelles Netzwerkmanagement und lokale thematische Identifikation.
Podiumsdiskussion
Den Einstieg in den intensiven Austausch zu Potenzialen kulturtouristischer Zusammenarbeit bildete die von Kulturabteilungsleiterin Brigitte Faber-Schmidt moderierte Podiumsdiskussion, im Rahmen derer neben der Kulturministerin Dr. Manja Schüle, den beiden Impulsen von Christian Woronka und Felicitas Remmert auch Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Lausitzer Seenland e.V., André Nicke, Intendant der Uckermärkischen Bühnen Schwedt und Dr. Arne Lindemann, Geschäftsführer des Museumsverbandes Brandenburg e.V. mitdebattierten.
Auf dem Podium wurden neben den offensichtlichen Synergien zwischen beiden Bereichen auch ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen und Prioritäten thematisiert. Dabei wurde deutlich, dass Vernetzung und Kooperation nicht von oben vorgegeben werden können, sondern aus eigener Initiative der Beteiligten entstehen müssen.
Dirk Wetzel I TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
Ebenso diskutiert wurden gegenwärtige Potenziale wie auch Herausforderungen für Kultur und Tourismus. Kulturelle Angebote tragen besonders in Krisenzeiten zur regionalen Identitätsstiftung und Demokratieförderung bei - insbesondere dann, wenn sie lokal verankert sind. Gleichzeitig skizzierten die Diskutant*innen Mobilität, Buchbarkeit und digitale Zugänglichkeit als zentrale Handlungsfelder.
"Vertrauen wächst durchs gemeinsame Tun. 80% der Brandenburger Museen liegen im ländlichen Raum – und sind wichtige Orte der Begegnung." Dr. Arne Lindemann, Museumsverband Brandenburg
"Netzwerken funktioniert, wenn es echten Mehrwert bietet – z. B. mit Einblicken hinter die Kulissen und Infotouren." Kathrin Winkler, Tourismusverband Lausitzer Seenland
"Kultur und Tourismus sollten an einem Strang ziehen. Kulturorte können Werte und Demokratie vermitteln, ohne belehrend zu wirken." Andre Nicke, Uckermärkische Bühnen Schwedt
"Kultur und Tourismus teilen viele Gemeinsamkeiten. Beide schaffen Begegnungen und stärken die Willkommenskultur. Auf 35 Jahre kulturelle Entwicklung in Brandenburg können wir stolz sein." Dr. Manja Schüle
"Sich Zeit füreinander nehmen, Perspektiven austauschen und Kräfte bündeln – so können Kultur und Tourismus gemeinsam wachsen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Kulturland Brandenburg 2026/2027." Christian Woronka
Auf dem Podium wurden neben den offensichtlichen Synergien zwischen beiden Bereichen auch ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen und Prioritäten thematisiert. Dabei wurde deutlich, dass Vernetzung und Kooperation nicht von oben vorgegeben werden können, sondern aus eigener Initiative der Beteiligten entstehen müssen.
Ebenso diskutiert wurden gegenwärtige Potenziale wie auch Herausforderungen für Kultur und Tourismus. Kulturelle Angebote tragen besonders in Krisenzeiten zur regionalen Identitätsstiftung und Demokratieförderung bei - insbesondere dann, wenn sie lokal verankert sind. Gleichzeitig wurden Mobilität, Buchbarkeit und digitale Zugänglichkeit als zentrale Handlungsfelder skizziert.
Workshops
Workshop 1: Gemeinsam stark: erfolgreiche Zusammenarbeit von Kultur und Tourismus
Sessionleiter*innen: Bettina Wedde, TMB & Christian Müller-Lorenz, Kulturland Brandenburg
In dem Workshop sollten zentrale Erfolgsfaktoren für Kooperationen zwischen Kultur und Tourismus erarbeitet sowie gegenseitige Erwartungen sichtbar gemacht werden. Darüber hinaus sollte ein gemeinsames Verständnis der relevanten Zielgruppen entwickelt werden.
In der Workshopdiskussion wurde deutlich, dass es sehr unterschiedliche Strukturen in der Trägerschaft bei Kultur und Tourismus gibt. Die Spannbreite reicht von sehr guter und enger Zusammenarbeit, teilweise in einer Institution oder Verwaltung bis hin zu keiner Zusammenarbeit.
In einer Gruppenarbeit setzten sich Akteur*innen aus Kultur, Tourismus und Verwaltung unter anderem zu folgenden Fragen zusammen: “Was macht ein gelungenes kulturtouristisches Erlebnis bzw. Reise aus?” Und welchen Beitrag können Kultur & Tourismus dafür leisten? Was sind gegenseitige Erwartungen aneinander?
Konkrete Ergebnisse des Workshops:
- Die enge Zusammenarbeit von Kultur und Tourismus kann durch eine Intensivierung/Frequenzerhöhung von Austauschformaten wie die „Digitale Kaffeepause für die Kulturbranche“ systematisch gestärkt werden
- Regionale Netzwerke sind insbesondere für die Produktentwicklung sehr wichtig
- Um passgenaue Angebote zu entwickeln, sind Zielgruppenkenntnisse existenziell
- Einwohner*innen sollten einbezogen, ihre Bedürfnisse mitgedacht und sie – wo möglich – an der Produktentwicklung beteiligt werden
Workshop 2: Chancen der Digitalisierung für den Kulturtourismus
Sessionleiter*innen: Marcel Tischer, TMB & Susann Heinemann, Brandenburg-Blog
Workshop 2 beschäftigte sich mit den Veränderungen der digitalen Sichtbarkeit kulturtouristischer Angebote. Gemeinsam mit Marcel Tischer, Leiter des Teams Digitales Management der TMB, und Susann Heinemann, Content Creator bei @brandenburgblog, wurden die Rolle von Social Media als Plattform für Entdeckung, Austausch und Community-Bildung sowie Strategien diskutiert, mit denen sich kulturtouristische Inhalte so aufbereiten lassen, dass sie in digitalen Empfehlungslogiken sichtbar werden.
Folgende Ergebnisse und Empfehlungen wurden erarbeitet:
Vorteile KI-gestützter Systeme nutzen
- Kulturtouristische Angebote so aufbereiten, dass sie von klassischen Suchmaschinen und KI‑gestützten Suchsystemen gefunden, verstanden und zitiert werden können.
- Eine saubere technische Basis der Websites sicherstellen sowie Inhalte klar strukturiert, gut lesbar und konsistent gestalten.
- Inhalte kanalübergreifend pflegen und eine einheitliche digitale Präsenz aufbauen.
- Das Contentnetzwerk Brandenburg aktiv nutzen, um Reichweite zu erhöhen und Inhalte standardisiert und anschlussfähig bereitzustellen.
Gewinnbringend mit Social Media arbeiten
- Ein klares Kommunikationskonzept entwickeln, das Ziele, Zielgruppen, Botschaften und geeignete Kanäle definiert.
- Social‑Media‑Plattformen zielgruppenspezifisch einsetzen und ihre jeweiligen Stärken berücksichtigen.
- Auf einen stringenten Markenauftritt, authentische und einfache Formate sowie kontinuierliches Community Management achten.
- Ausreichende Ressourcen für Werbung und Kooperationen mit Multiplikatoren einplanen.
- Bewertungen und Rezensionen systematisch berücksichtigen und aktiv managen.
- KI‑basierte Sichtbarkeit, hochwertige Inhalte und Social‑Media‑Kommunikation zu einer integrierten Gesamtstrategie verbinden.
Workshop 3: Inklusive Kulturangebote als touristisches Gesamterlebnis
Sessionleiter*innen: Kerstin Lehmann, TMB-Referentin für Barrierefreies Reisen & Christian Marx, Pädagoge der Gedenkstätte für Opfer der Euthanasie-Morde
Workshop 3 nahm die Gestaltung inklusiver Kulturerlebnisse im Tourismus in den Blick. Die Sessionleiter*innen erörterten mit den Teilnehmenden, wie Service, Komfort und Nutzbarkeit von Angeboten für unterschiedliche Besuchergruppen verbessert werden können. Dabei wurden u.a. barrierefreie Zugänge, unterschiedliche Vermittlungsformate sowie digitale Informationsangebote thematisiert. Ziel war eine Kultur- und Tourismuslandschaft, die möglichst vielen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht.
Stefan Escher | Beste Gesellschaft.
Nach einem Impulsvortrag von Kerstin Lehmann kamen die Teilnehmenden in drei parallel stattfindenden Arbeitsgruppen miteinander ins Gespräch. Sie diskutierten über Barrieren, die ihre Gäste in den jeweiligen Betrieben aktuell noch erleben (bauliche, sensorische und Servicebarrieren) und tauschten sich über gute Beispiele und Lösungsansätze aus. Einen intensiven Austausch gab es auch zu der Frage, wie die Gäste jeweils über die Bedingungen vor Ort informiert werden und wie sie von dem Angebot erfahren.
Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen
In dieser Diskussion traten vor allem finanzielle und logistische Hürden in den Vordergrund. Fehlende Mittel für Assistenz, Transporte oder technische Hilfen führen in der Praxis oft schneller zum Ausschluss als mangelnder Wille.
Gute Beispiele:
- inklusive Tastführungen, die der Museumsverband Land Brandenburg gemeinsam mit Museen erarbeitet
- Einsatz von „Feelbelts“ z.B. im Waschhaus Potsdam
- App „Park Sanssouci“ mit Gebärdensprach-Videos
- Vorstellungen mit Audiodeskription im Hans-Otto-Theater Potsdam
- Einsatz der App GRETA im Thalia Kino Potsdam (macht Audiodeskription, Untertitel und Hörverstärkung zugänglich)
- Erlebnisstationen für alle Sinne in der Naturparkausstellung Burg Storkow
Menschen mit kognitiven Einschränkungen
Bei dieser Arbeitsgruppe spielten vor allem klare Orientierung, verständliche Sprache und eine offene Willkommenskultur eine Rolle. Genannt wurden Leitsysteme, einfache Sprache, Piktogramme, Bilder, Tastmodelle, Tandemführungen und vor allem eine ehrliche Kommunikation darüber, was vor Ort möglich ist und wo Einschränkungen bestehen.
Gute Beispiele:
- Führungen in Leichter Sprache von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, z.B. in der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasiemorde in Brandenburg an der Havel oder in den Schlössern der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
- App „Park Sanssouci“ mit Infos in Einfacher Sprache
- Führungen für Menschen mit und ohne Demenz in Potsdamer Museen
- „Stille Stunde“ auf Veranstaltungen
Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
Stufen, Schwellen, große Wege, Transportfragen und ungünstige Veranstaltungszeiten standen im Mittelpunkt von Gruppe 3. Hier wurden bessere Abstimmung, verlässliche Informationen und barrierearme Orte als zentrale Hebel benannt. Zertifizierungs- und Erhebungssysteme wie „Reisen für Alle“ oder „Brandenburg für Alle“ können dabei Orientierung geben.
Gute Beispiele:
- Kennzeichnungen zur Barrierefreiheit im Tourismus | Tourismusnetzwerk Brandenburg
- Halterungen für Gehstöcke an den Erlebnisstationen der Naturparkausstellung Burg Storkow
- Barrierefreie Zugänglichkeit trotz Denkmalschutz z.B. im Schloss Rheinsberg, Filmmuseum Potsdam
Ein Fazit des Workshops war, dass vollständige Barrierefreiheit nicht überall und sofort realisierbar ist. Wichtig sind eine pragmatische und schrittweise Verbesserung sowie verlässliche Informationen zur Barrierefreiheit.
Workshop 4: Natur trifft Kultur: Impulse für den Kulturtourismus
Sessionleiter*innen: Dr. Stefan Körner, Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz & Susann Troppa, UNESCO 5 - Erbe der Lausitz
In Workshop 4 wurden Potenziale einer stärkeren Verbindung von Kultur- und Naturangeboten im Tourismus eruiert. Zur Diskussion stand unter anderem, wie sich durch solche Kombinationen neue Zielgruppen ansprechen lassen und welche Rolle Parks und Gärten, Themenrouten oder Radwegenetze für die touristische Erschließung kultureller Orte spielen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie Kultureinrichtungen materielles und immaterielles Kulturerbe als identitätsstiftende Elemente in die touristische Vermittlung und Vermarktung einbringen können.
Folgende Ergebnisse und Empfehlungen wurden erarbeitet:
- Kulturtourismus an der Schnittstelle von Natur und Kultur mit langfristig tragfähigen Strukturen weiterentwickeln
- Regionale Verankerung stärken: Angebote sollen Identifikation vor Ort schaffen und gleichzeitig nach außen sichtbar sein
- Koordination und Netzwerke vor Ort ausbauen, die Kultur, Tourismus, Verwaltung und Politik verbindlich zusammenbringen
- Vertrauen in Kompetenzen der Akteur*innen fördern und regelmäßige, abgestimmte Kommunikation sicherstellen
- Kulinarik als verbindendes Element von Natur, Kultur und Alltag gezielt nutzen
- Ortsspezifische und überraschende Formate entwickeln, die Aufmerksamkeit und emotionale Bindung erzeugen
- Erfolgreiche Modelle übertragbar und skalierbar denken
- Multiplikator*innen in den Regionen gezielt einbinden und vorhandene Reichweiten besser nutzen
- Einen gemeinsamen Aktionstag („Kultur trifft Natur“) prüfen, um Angebote zu bündeln und Sichtbarkeit zu erhöhen
Den Teilnehmenden stellt das MWFK eine Zusammenfassung für alle Workshops zur Verfügung.
Abschlussdiskussion
Zum Abschluss der Konferenz lud Brigitte Faber-Schmidt die Teilnehmenden der Konferenz im Plenum dazu ein, die Ergebnisse der einzelnen Workshops exemplarisch vorzustellen.
- Die im Rahmen von Workshop 1 diskutierte Zusammenarbeit von Kultur und Tourismus ist überall da erfolgreich, wo regelmäßiger Austausch, klare Erwartungshaltung und verlässliche Netzwerkarbeit die Kooperation tragen.
- Im Workshop 2 stand ein neuer Blickwinkel auf die Digitalisierung für den Kulturtourismus im Mittelpunkt: Es lohne, digitale Sichtbarkeit aktiv neu zu denken, KI als Chance zu nutzen und sich über kluge Online-Vernetzung sowie geteilte Inhalte gegenseitig zu stärken.
- Die Teilnehmer*innen von Workshop 3 machten deutlich, dass Inklusion kein Zusatz, sondern ein grundlegendes Prinzip kultureller Angebote ist und sich am wirksamsten über Sensibilisierung, Beratung und erste praxistaugliche Pilotformate im eigenen Haus umsetzen lässt.
- Aus den Ergebnissen des Workshop 4 ließ sich ableiten, dass die Verbindung von Natur und Kultur besonders dann Wirkung entfaltet, wenn lokale Initiativen gebündelt, landesweit sichtbarer gemacht und durch pragmatische, niedrigschwellige Strukturen unterstützt werden.
Thomas Marx
Bettina Wedde
TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
Babelsberger Str. 26
14473 Potsdam
Deutschland