Nachhaltigkeit

Woche 1: Tourismusbetriebe

02.02.2026
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Wie wirken sich Hitze, Extremwetter & Co. konkret auf touristische Betriebe in Brandenburg aus? Dieses Webinar schaffte ein gemeinsames Verständnis der wichtigsten Klimarisiken und -chancen in den unterschiedlichen touristischen Segmenten und das praxisnah und verständlich.

Webinar-Reihe Teil eins

Webinar-Reihe Teil eins: Klimarisiken erkennen

Klimafolgenanpassung für Tourismusbetriebe (1/3)

Dieses Webinar bietet eine Einführung in die Klimaanpassung im Tourismus in Brandenburg. Es zeigt zentrale Risiken durch Hitze und Trockenheit, Extremwetter, Waldbrandgefahr sowie Folgen für Natur und Gewässer wie Niedrigwasser und Blaualgen.

Was Sie aus dem Webinar mitnehmen sollten

Was Sie aus dem Webinar für Ihre Branche mitnehmen sollten: 

  • Klimafolgen zeigen sich bereits heute konkret: mehr Hitze, Trockenheit, Starkregen und Waldbrandrisiken erfordern aktives Handeln.
  • Hitzeschutz und Wassermanagement werden zu zentralen Qualitäts- und Sicherheitsfaktoren für Gäste und Mitarbeitende.
  • Prävention, klare Informationsketten und vorbereitete Abläufe erhöhen die Handlungsfähigkeit im Ereignisfall.
  • Anpassung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Lern- und Entwicklungsprozess.
  • Schattige Stellplätze, Trinkwasserzugang, kühle Rückzugsorte und klare Regeln bei Hitze, Trockenheit und Waldbrandgefahr sind essenziell für Sicherheit und Aufenthaltsqualität.
  • Klimafolgen zeigen sich bereits heute konkret: mehr Hitze, Trockenheit, Starkregen und Waldbrandrisiken erfordern aktives Handeln.
  • Hitzeschutz und Wassermanagement werden zu zentralen Qualitäts- und Sicherheitsfaktoren für Gäste und Mitarbeitende.
  • Prävention, klare Informationsketten und vorbereitete Abläufe erhöhen die Handlungsfähigkeit im Ereignisfall.
  • Anpassung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Lern- und Entwicklungsprozess.
  • Sensibilisierung zu Hitze, Pollen, FSME-Risiken und klare gesundheitliche Hinweise für Gäste sind essenziell für Sicherheit und Therapieerfolg.
  • Klimafolgen betreffen Betrieb, Personal und Gäste gleichermaßen.
  • Hitzeschutz, energieeffiziente Kühlung und Wassersparen sind betriebswirtschaftlich relevant.
  • Angebots- und Serviceanpassungen erhöhen Komfort und Akzeptanz.
  • Mitarbeitende müssen aktiv mitgedacht und geschützt werden.
  • Leichtere Speisen, angepasste Zimmerausstattung (z. B. Decken, Lüftung) und beschattete Außenbereiche steigern Aufenthaltsqualität bei Hitze.
  • Hitze und Extremwetter verändern Besuchsverhalten und Veranstaltungsformate.
  • Kürzere, zeitlich angepasste Angebote erhöhen Attraktivität und Sicherheit.
  • Infrastruktur (Beschattung, Kühlung, Belüftung) wird zum Wettbewerbsfaktor.
  • Gute Vorbereitung reduziert Ausfallrisiken und Reputationsschäden.
  • Anpassung von Veranstaltungszeiten (z. B. Matineen, Abendformate) und flexible Programmgestaltung sind zentrale Hebel zur Klimaanpassung.
  • Klimafolgen verändern Landschaften, Artenvielfalt und Nutzbarkeit von Wegen und Flächen.
  • Sicherheits- und Gesundheitsaspekte (Hitze, Allergene, Zecken, Waldbrand) rücken stärker in den Fokus.
  • Lenkung, zeitliche Anpassung und Kommunikation werden wichtiger als reine Angebotsausweitung.
  • Nachhaltige Nutzung stärkt langfristig Akzeptanz und Schutz der Natur.
  • Routenmanagement, Pflege von Wegen und naturverträgliche Anpassung der Angebote sind entscheidend, um Erlebnisqualität und Sicherheit gleichzeitig zu gewährleisten.
  • Extremwetter erhöht Sicherheitsrisiken und Planungsunsicherheit.
  • Klare Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen sind unerlässlich.
  • Prävention reduziert Schäden und Haftungsrisiken.
  • Flexibilität und Redundanzen stärken die Resilienz.
  • Wettermonitoring, Evakuierungspläne, Ersatzprogramme und angepasste AGBs sind zentrale Bausteine einer klimaresilienten Veranstaltungsplanung.
  • Der Klimawandel führt zu häufigeren Nutzungseinschränkungen durch Hitze, Trockenheit und Extremwetter.
  • Verlässliche, aktuelle Gästeinformation wird zum entscheidenden Vertrauensfaktor.
  • Angebotsflexibilität und alternative Nutzungen sichern Resilienz.
  • Vernetzung mit Behörden und regionalen Akteuren stärkt die Anpassungsfähigkeit.
  • Niedrigwasser und Wasserqualität beeinflussen die Angebotsfähigkeit direkt – Boote mit geringem Tiefgang, alternative Einstiegsstellen und transparente Ampelsysteme sind zentrale Anpassungsmaßnahmen.
Regionale Risikoabschätzungen: KlimafolgenOnline (PIK)
Reflexion: Wo stehen Sie heute?

Reflexion: Wo stehen Sie heute?

Vielleicht haben Sie sich im Webinar an bestimmte Situationen erinnert:

  • Überhitzte Sanitärgebäude
  • Schlammige Stellplätze nach Starkregen
  • Staubentwicklung durch ausgetrocknete Böden
  • Überlastete Wasser- oder Stromversorgung

All dies zeigt: Klimaanpassung ist keine Zukunftsaufgabe – sie findet bereits statt.

Vielleicht haben Sie im Webinar an typische Situationen aus Ihrem Alltag gedacht:

  • Therapieräume, die an warmen Tagen zu heiß werden
  • Gäste mit Kreislaufproblemen bei Bewegungstherapien oder Outdoor-Aktivitäten
  • Überlastete Lüftungs- oder Kühltechnik in Spitzenzeiten
  • Hitzeempfindliche Zielgruppen (z.B. Seniorinnen und Senioren, Reha-Patientinnen und -patienten) mit erhöhtem Unterstützungsbedarf

All das zeigt: Klimaanpassung ist längst Teil Ihres täglichen Gesundheitsmanagements

Vielleicht haben Sie im Webinar an Situationen aus Ihrem Betriebsalltag gedacht:

  • Zimmer oder Gasträume, die sich an warmen Tagen stark aufheizen
  • Küchenbereiche, in denen die Belastung für Mitarbeitende bei Hitze extrem steigt
  • Überlastete Lüftungs- oder Kühltechnik an Spitzen-Hitzetagen
  • Gästegruppen, die besonders hitzeempfindlich sind (z. B. ältere Menschen, Familien, gesundheitlich sensible Gäste)
  • Außenbereiche, die mittags kaum nutzbar sind, weil Schatten fehlt

All das zeigt: Klimaanpassung ist längst Teil Ihres täglichen Qualitätsmanagements.

Vielleicht haben Sie im Webinar an Situationen aus Ihrem eigenen Betrieb gedacht:

  • Innenräume, die an heißen Tagen schwer kühl zu halten sind
  • Besucherinnen und Besucher, die bei Führungen Schatten suchen oder schneller erschöpft sind
  • Gärten oder Parks, die durch Trockenheit geschädigt sind oder mit abbrechenden Ästen ein Risiko darstellen
  • Wartebereiche oder Eingänge, die in der prallen Sonne liegen
  • Mitarbeitende, die bei Open-Air-Events gesundheitlich stärker belastet sind

All das zeigt: Klimaanpassung ist längst Teil Ihres täglichen Kultur- und Besuchermanagements.

Vielleicht haben Sie sich im Webinar an bestimmte Situationen erinnert:

  • Ausgetrocknete oder rissige Wege, die für Radfahrende oder Wandernde gefährlich werden
  • Fehlende Schattenbereiche entlang von Routen oder an Aussichtspunkten
  • Belastete Mitarbeitende oder Gäste an sehr heißen Tagen
  • Staubentwicklung auf Freiflächen und Rastplätzen
  • Niedrigwasser und eingeschränkte Naturerlebnisse (z. B. ausfallende Wasserbeobachtungen)

All dies zeigt: Klimaanpassung im Naturtourismus passiert nicht erst „irgendwann“. Sie findet bereits statt.

Vielleicht haben Sie sich im Webinar an konkrete Situationen erinnert:

  • Überhitzte Technik- und Sanitärcontainer
  • Vernässte oder überflutete Besucherflächen nach Starkregen
  • Staubentwicklung auf Wegen und Eventflächen durch Trockenheit
  • Ausfälle von Strom oder Technik während Hitze oder Gewitter

All dies zeigt deutlich: Klimaanpassung ist keine Zukunftsaufgabe – sie betrifft Outdoor-Events bereits heute.

Vielleicht haben Sie sich im Webinar an bestimmte Situationen erinnert:

  • Starke Sonneneinstrahlung auf Decksflächen, Hausbootterrassen oder Kanus
  • Niedrigwasser, das Fahrtrouten einschränkt, Schleusenzeiten reduziert oder Steganlagen unpassierbar macht
  • Überhitzte Innenräume oder schlecht belüftete Kabinen
  • Starkregen, der Stege überflutet oder Lagerräume gefährdet
  • Zunehmende Algenblüte und Verkrautung, die Badequalität und Befahrbarkeit einschränkt
Chatbot KLARA

Fragen zur Klimaanpassung? KLARA gibt Antworten

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